Das Glossar stellt Ihnen einige Fachbegriffe aus dem Bereich des Informationsdesigns vor. Dieser Bereich wird ständig um neue Erklärungen erweitert, so dass nach und nach ein kleines Nachschlagewerk entsteht.
Fällt Ihnen ein Ausdruck ein, mit dem Sie noch nie etwas verbinden konnten, aber Ihre Grafiker ständig verwenden? Dann schreiben Sie uns.
Wenn Ihre Agentur von einem Briefing spricht, meint sie die Zusammenfassung des Projektes, in dem zum einen Eckdaten Ihrer Firma, Dienstleistung oder ähnliches zu finden sind, und zum anderen alles, was für das Projekt benötigt wird. Diese Informationen werden für ein Angebot bzw. die Ausführung eines Auftrags benötigt. Was genau in einem Briefing enthalten sein sollte, können Sie auf unserer Seite "Briefing - Was Sie Ihrer Agentur sagen sollten" nachlesen.
Das Corporate Design ist ein Teil der Identity eines Unternehmens. Das CD hat das Ziel, sich von anderen Firmen optisch durchzusetzen. Es steht für die visuelle Darstellung nach innen und außen und schließt neben dem Firmenlogo auch die einheitliche Gestaltung aller Medien eines Unternehmens mit ein. Zu den Gestaltungsrichtlinien können unter anderem folgende Elemente gehören:
Ein einheitliches CD hat den Vorteil, dass mit der Durchgestaltung aller Medien eine Verwandtschaft und somit ein eindeutiger Wiedererkennungswert entsteht. Wichtig dabei ist die Prägnanz, Langlebidkeit, Eigenständigkeit, Ästhetik und das zeitgemäße Empfinden.
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B2B ist die Abkürzung für Business-to-Business und steht für die Kommunikation zwischen Unternehmen.
B2C steht dagegen für Business-ti-Consumer und umfasst die Kommunikation zwischen Unternehmen und Endkunden.
DPI heißt ausgeschrieben Dots per Inch und steht für die Maßeinheit der Auflösung von Bildern bei Druckern, Monitoren usw. 1 dpi = 2,54 cm
Im Druck benötigen Bilder eine Auflösung von mindestens 300 dpi, wohingegen im Internet eine Auflösung von 72 dpi vollkommen ausreicht.
Grundsätzlich handelt es sich bei beiden Begriffen um Farbmodelle.
Das CMYK-Farbmodell bezeichnet den Vierfarbdruck und steht für die Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Key (=Schwarz). Jeder Farbe wird ein Prozentwert zugeordnet, um möglichst einheitliche Druckerzeugnisse zu bekommen. 0 % steht dabei für unbedruckt und 100 % für die Volltonfläche.
RGB steht dagegen für die Grundfarben Rot, Grün und Blau und wird beispielsweise im Internet und ähnliche selbstleuchtende Medien verwendet, um Farben darzustellen.
Um nun die jeweilige Farbe von einem zum anderen Farbmodell umrechnen zu können, gibt es eine Formel, die wir Ihnen an dieser Stelle jedoch ersparen möchten. Stattdessen empfehlen wir die Seite Color Conversion, um Ihre Farbwerte entsprechend umzurechnen.
Das HKS-Farbmodell und die Pantonefarben sind standardisierte Farbwerte. Ziel dieser genormten Farbmodelle ist eine verbindliche Farbwiedergabe bei Druckerzeugnissen. Meist sind Printmedien, die mit diesen Modellen erstellt wurden, im Druck teurer, als die normalen CMYK-Farben.
In Deutschland werden nach der DIN Norm die Reihen A, B und C definiert. Die A-Reihe umfasst die bekannten Papierformate für Standard-Dokumente wie Briefe. Die Reihe B wird oft im Buchdruck verwendet und die Reihe C stellt Formate für z. B. Briefumschläge dar.
Die folgende Liste zeigt eine Übersicht der DIN/ISO Reihe A:
DIN Reihe A B x H in mm Bemerkung
DIN A0+ 882 x 1247 z. B. Poster
DIN A0 841 x 1189 entspricht 1 m²
DIN A1 594 x 841
DIN A2 420 x 594
DIN A3 297 x 420
DIN A4 210 x 297 z. B. Brief
DIN A5 148 x 210 z. B. Karteikarte
DIN A6 105 x 148 z. B. Postkarte
DIN A7 74 x 105
DIN A8 52 x 74
...sind Programme, mit denen Internetseiten aufgerufen werden können. Dazu gehören unter anderem Firefox, der Internet Explorer oder der Safari.
Als Content wird der Inhalt einer Internetseite bezeichnet.
Als Banner bezeichnet man die Werbung auf Internetseiten. Ein Banner ist ein Bild oder eine Schaltfläche, das auf die jeweilige Firma verweist und meist auch verlinkt ist. Hier einige Standardgrößen:
Format Größe in Pixel
Voll-Banner 468 x 60
Halb-Banner 234 x 60
Drittel - Banner 156 x 60
Vertikales Banner 120 x 240
Mikro Button 88 x 31
Großer Button 30 x 80
Skyscraper 120 x 600
Breiter Skyscraper 160 x 600
Pop-Up 250 x 250
Die Blickführung lässt sich mit sogenannten Eye-Tracking-Untersuchungen feststellen. Dabei zeigt sich, dass Betrachter auf Farben-, Form-, und Größenkontraste reagieren und hier mit den Pupillen länger verweilen als beispielsweise auf lange Texte.
...bezeichnet die Anzahl darstellbarer Bildpunkte auf dem Monitor. Die Bildpunkte heißen Pixel. Je nach Grafikkarte und Bildschirm gibt es unterschiedliche Bildschirmauflösungen. 800 x 600 Pixel gehen dabei schon sehr zurück. Heute sieht man die Auflösung 1024 x 786 Pixel als Standardauflösung an.
Als Screenshot wird das Bild einer gerade angezeigten Internetseite bezeichnet. Sie sind meist in Computer-Fachliteratur zu finden.
Die Aufnahme erhält man über die "Druck"-Taste auf der Tastatur. Screenshots werden als Bild abgespeichert.
Das sind Lesezeichen, mit dessen Hilfe Internetseiten abgespeichert werden. Diese Funktion wird von allen Browsern angeboten.
Zu diesem Thema haben wir Ihnen auf der Seite "Barrierefreiheit im Internet" einige Informationen und weiterführende Links gesammelt.